Das Bild zeigt rechts ein Trichterglas mit blauer Flüssigkeit und Glasstab zum Umrühren. Daneben steht ein Reagenzglasständer mit Reagenzgläsern, die ebenfalls blaue Flüssigkeit enthalten. Im Hintergrund ist ein Forscher zu sehen, der in der rechten Hand eine Pipette hält.

Hygienekonzept

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DevIAT– Hygienekonzept

Präambel

Um die Sicherheit unserer Teilnehmer und der Beschäftigten in der gegenwärtigen Pandemielage zu gewährleisten, setzen wir in der DevIAT-Studie eine Reihe von Schutzmaßnahmen um. Im Folgenden führen wir die Maßnahmen zur Minimierung von Infektionsrisiken auf, die in unseren Standardized Operating Procedures (SOP) festgelegt sind.

Zunächst werden allgemeine SARS-Cov-2 assoziierte Maßnahmen für alle Bereiche der Studie festgelegt (s. Abschnitt A). Im zweiten Schritt werden Teilnehmende bei der Vereinbarung des Untersuchungstermins auf mögliche Symptome und die Zugehörigkeit zu einer Risikogruppe befragt (Abschnitt B). Kommen Teilnehmende nach dieser Befragung für eine vor Ort Untersuchung weiterhin in Frage, wird am Untersuchungstag erneut auf spezifische Symptome untersucht (Abschnitt C).

A) Allgemeine SARS-Cov-2 assoziierte Sicherheits- und Hygienemaßnahmen

Um das Risiko einer Infektion mit SARS-Cov-2 während der Teilnahme an der DevIAT-Studie zu minimieren, werden die folgenden Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen während aller Abläufe eingehalten:

  • Mitarbeiter*innen und Teilnehmende sind angehalten, die Untersuchungsstätte nach Möglichkeit mit dem eigenen Fahrzeug (Auto, Fahrrad, Kraftrad o.Ä.) aufzusuchen und auf öffentliche Transportmittel zu verzichten.
  • Mitarbeiter*innen und Teilnehmende dürfen die Untersuchungsstätten nur aufsuchen, wenn sie symptomfrei* sind.
  • Mitarbeiter*innen dürfen die Untersuchungsstätten nicht aufsuchen, wenn sie innerhalb der vergangenen zwei Wochen Kontakt mit einer positiv auf das SARS-Cov-2 Virus getesteten Person hatten.
  • Zwischen allen Personen wird zu jeder Zeit ein Abstand von mindestens 1,5m eingehalten
  • Die Anzahl anwesender Personen pro Raum wird auf ein Minimum begrenzt, maximal jedoch eine Person pro 10m² Fläche.
  • Untersuchungsräume werden aller 30 Minuten gelüftet.
  • Teilnehmende und Mitarbeiter*innen tragen gut sitzende Mund-Nasen-Schutz (MNS, Alltagsmaske, chirurgischer MNS)
  • Teilnehmende und Mitarbeiter*innen desinfizieren sich vor Beginn einer Untersuchung die Hände
  • Teilnehmende und Mitarbeiter*innen tragen Handschuhe während der Untersuchung.
  • Oberflächen und Geräte werden nach Gebrauch desinfiziert.
  • Eine Anwesenheitsliste für die Untersuchung mit Datum, anwesenden Personen und Zeitraum der Anwesenheit wird von den Mitarbeiter*innen geführt und vier Wochen lang aufbewahrt.

* Symptome im Sinne dieses Konzepts umfassen COVID-19 assoziierte Symptome, die vom Robert-Koch-Institut eingeschätzt werden.

B) SARS-Cov-2 Befragung bei Terminplanung und vor dem Untersuchungstermin

Bei Terminplanung

Bei der Terminplanung werden Interessenten bezüglich ihrer Zugehörigkeit zu einer besonders gefährdeten Gruppe befragt. Hierzu gehören Krebspatienten während einer Chemotherapie, Bestrahlung, Menschen mit Milzfunktionsstörung oder fehlender Milz, mit chronischer, behandlungsbedürftiger Herzerkrankung, mit starker Adipositas oder die immunmodulatorische oder immunsupprimierende Medikamente einnehmen sowie Menschen, die an Diabetes mellitus, Atemwegs- oder Lungenerkrankungen, Lebererkrankungen, Nierenerkrankungen, die eine Dialyse oder Nierentransplantation erforderlich machen, behandlungsbedürftigen Erkrankungen des Immunsystems, Autoimmunerkrankungen, unbehandelten HIV-Infektionen oder HIV-Infektion mit einer Anzahl von CD4-Zellen (T-Helferzellen) von < 500/µl Blut erkrankt sind. Zugehörigkeit zu einer der vorgenannten Gruppen macht die Teilnahme an der Studie unter den gegenwärtigen Corona-Bedingungen (Stand 29.12.2020, Eskalationsstufe 2 der Charité) unmöglich.

Vor dem Untersuchungstermin

Zwischen einem und max. drei Tage vor dem geplanten Untersuchungstermin werden mögliche COVID-19 Symptome und das Risiko einer Infektion erfragt. Der geplante Untersuchungstermin kann nicht stattfinden, wenn Symptome einer COVID-19 Erkrankung vorliegen. Der Untersuchungstermin kann bei einem Risiko einer Infektion nur bei Vorliegen eines zum Termin höchstens 24h alten negativen Testergebnis durchgeführt werden.

C) Befragung zum Untersuchungstermin

Teilnehmende werden vor Betreten der Untersuchungseinrichtung von den Mitarbeiter*innen in Empfang genommen und auf Symptome überprüft. Unter Wahrung des Sicherheitsabstands von 1.5m werden die Teilnehmenden erneut zu COVID-19 Symptomen befragt und die Durchführbarkeit der Untersuchung geprüft. Der geplante Untersuchungstermin kann nicht stattfinden, wenn Symptome einer COVID-19 Erkrankung vorliegen. Der Untersuchungstermin kann bei einem Risiko einer Infektion nur bei Vorliegen eines zum Termin höchstens 24h alten negativen Testergebnis durchgeführt werden.

Die Mitarbeiter*innen des Projektes nehmen zusätzlich die Temperatur der Teilnehmenden mit Hilfe des mitgeführten Thermometers. Mitarbeiter*innen sollen hierbei Handschuhe und eine FFP2-Maske tragen. Teilnehmende erhalten einen MNS, sofern sie keinen eigenen mitgebracht haben und desinfizieren die Hände.

Alle während der Untersuchung genutzten Materialien und Einrichtungsgegenstände werden nach jedem Gebrauch von den Mitarbeiter*innen der Studie desinfiziert.