Psychophysiologie der weiblichen Sexualität

Sexualität ist ein essenzieller Teil der Gesundheit von Frauen. Um die Rolle von Sexualität für die Gesundheit von Frauen zu verstehen ist es wichtig das Zusammenspiel von körperlichen und psychischen Vorgängen der weiblichen Sexualität zu erforschen. Dafür kommen psychophysiologische Methoden zum Einsatz. 

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Psychophysiologische Methoden

Durch die Methoden der Psychophysiologie sollen die Beziehungen zwischen psychischen und körperlichen Vorgängen erfasst werden und dadurch Rückschlüsse auf zugrundeliegende Mechanismen von biopychosozialen Funktionsweisen gezogen werden. Unter anderem geht es darum die Zusammenhänge zwischen Emotionen, Stressreaktionen und Kreislaufparametern unter verschiedenen Bedingungen mit hormonellen oder immunologischen Markern in Bezug zu setzen.

Psychophysiologie in der Sexualwissenschaft

In der Sexualwissenschaft werden psychophysiologische Methoden eingesetzt, um die Rolle von subjektiven und körperlichen Parametern bei der Verarbeitung von sexuellen Reizen besser zu verstehen. Die Erkenntnisse sollen dazu beitragen Erklärungsmodelle für die Psychophysiologie der weiblichen Sexualität zu entwickeln, die Aufschluss über die Mechanismen der sexuellen Funktion und der Störungen der sexuellen Funktion geben. Translationale Forschungsansätze knüpfen an diese Erkenntnisse an, um therapeutische Ansätze für die Behandlung sexueller Funktionsstörungen bei Frauen zu entwickeln.

Psychophysiologie der weiblichen Sexualität

Zu dem methodischen Spektrum der Psychophysiologie im Anwendungsgebiet weiblicher Sexualität gehören Messungen der vaginalen Photoplethysmographie, der Herzzeitvariabilität, von Stressmarkern sowie von endokrinologischen und immunologischen Markern. Damit können Zusammenhänge zwischen sexuellem Verhalten, der Gesundheit von Frauen und reproduktiven Funktionen erforscht werden.

Ansprechpartnerin: Dr. Laura Hatzler