Arbeitsgruppe Female Desire / Weibliche Sexualität

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Seit 2019 gibt es am Institut für Sexualwissenschaft und Sexualmedizin die Arbeitsgruppe Female Desire.

Den Kern der Arbeit bilden Forschungsprojekte zur weiblichen Sexualität. Um die Entwicklungen und Inhalte, die sich aus der wissenschaftlichen Arbeit ergeben, für Frauen verfügbar zu machen, sind Klinik und Bildung essentielle Säulen unserer Arbeit.

Die Arbeitsgruppe befasst sich mit den Grundlagen weiblicher Sexualität aus einer biopsychosozialen Perspektive. Wir möchten die sexuelle Gesundheit der Frau fördern, indem wir an der Entwicklung von neuen diagnostischen, therapeutischen und präventiven Ansätzen arbeiten.

Unsere Projekte umfassen sowohl grundlagenwissenschaftliche Untersuchungen als auch Studien zu verschiedenen Störungsbildern im Bereich der weiblichen Sexualität. Dazu gehören insbesondere:

  • Vulvodynie
  • Störungen der sexuellen Erregung
  • Orgasmusstörung
  • Tiefe Dyspareunie
  • Verlust/Mangel an sexuellem Verlangen
  • Persistierende genitale Erregungsstörung
  • Vaginismus
  • Sexuelle Störungen nach sexueller Traumatisierung
  • Paraphile Störungen

Wir sind überzeugt, dass sowohl die wissenschaftliche Arbeit als auch das klinische Betreuungsangebot für Frauen von einer interdisziplinären Zusammenarbeit profitieren. Daher arbeiten wir in einem Netzwerk aus Wissenschaftler*innen und Expert*innen verschiedener Fachgebiete zusammen. Mithilfe unserer Netzwerk- und Öffentlichkeitsarbeit möchten wir Frauen aus allen Altersgruppen den Zugang zu wissenschaftlich fundierten Informationen und therapeutischen Angeboten hinsichtlich der sexuellen Gesundheit der Frau ermöglichen und erleichtern.

Bei Fragen oder Interesse an der Teilnahme von Studien melden Sie sich gerne unter: femaledesire(at)charite.de

Leitung AG Female Desire: Dr. Laura Hatzler